#9 Die Star Trek Utopie mit Sebastian Stoppe

Shownotes

Der Weltraum - unendliche Weiten: So beginnt 1966 ein der größten Science Fiction Erzählungen aller Zeiten. Star Trek breitet in mittlerweile fast 800 Episoden, in mehr als einem Dutzend Kinofilmen, in über 1.000 Comics und mehr als 700 Romanen und Kurzgeschichten eine Geschichte unserer fernen Zukunft aus. Und beschreibt nebenbei eine utopische Gesellschaft, die stets mit der jeweiligen Gegenwart im Dialog steht, von den 1960er Jahren bis heute. Wir freuen uns, mal wieder ein popkulturelles Phänomen auf seinen utopischen Gehalt hin abzuklopfen und mit Dr. Sebastian Stoppe über die Vereinte Föderation der Planeten, die oberste Direktive, eine Welt ohne Geld, Künstliche Intelligenz und viele weitere Aspekte der Star Trek Utopie zu sprechen.

Sebastian stellt in seinem Buch „Unterwegs zu neuen Welten - Star Trek als politische Utopie“die Hypothese auf, dass es sich bei Star Trek um einen utopischen Text handelt, der starke Ähnlichkeiten etwa mit Thomas Morus' "Utopia" aufweist. Vor allem aber hat er ALLE Star Trek Folgen geschaut und uns ein paar sachdienliche Hinweise gegeben, welche besonders utopischen Folgen wir uns anschauen könnten.

In der Podcast-Folge konzentrieren wir uns vor allem auf die Serie "Star Trek - The Next Generation", die von 1987 bis 1994 im Fernsehen lief. Denn "The Next Generation", entstanden am Ende des Kalten Krieges und in der kurzen Zeit der Aufbruchsstimmung danach, zeigt vielleicht am deutlichsten die utopische Seite von Star Trek. In der Serie hat Captain Jean-Luc Picard das Kommando über die USS Enterprise, mit dabei sind Commander William T. Riker, der Androide Data oder der Klingone Worf. Und der utopisch-humanistische Geist von Star Trek-Erschaffer Gene Roddenberry.

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Hauptforschungsgebiet von Sebastian Stoppe sind unter anderem Film- und Fernsehstudien, insbesondere Science Fiction und Musik für Film und Fernsehen. Hier geht´s zu seiner Homepage: https://www.sebastian-stoppe.de

Sebastians Dissertation "Unterwegs zu neuen Welten - Star Trek als politische Utopie" erschien 2014 im Büchner-Verlag: https://www.buechner-verlag.de/buch/unterwegs-zu-neuen-welten/

Eine überarbeitete Version der Dissertation mit einem neuen Kapitel zu den jüngsten Serien erscheint voraussichtlich Ende 2021 in englischer Sprache bei McFarland Publishers: https://mcfarlandbooks.com

2019 erschien zudem der Sammelband "Neue Welten, Star Trek als humanistische Utopie?", herausgegeben von Michael C. Bauer. Hier steuerte Sebastian den Text "Aus dem Chaos in die Ordnung, Die Schaffung politisch-sozialer Strukturen in Star Trek" bei: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-57449-2

Auch die Filmkritiker Rüdiger Suchsland und Georg Seeßlen haben sich intensiv mit "Star Trek" auseinandergesetzt. Hier bietet etwa Seeßlen einen guten Überblick über die Star-Trek-Saga: http://www.getidan.de/kritik/film/georg_seesslen/2114/die-star-trek-saga

Hier analysiert Suchsland "Star Trek Beyond“: https://www.heise.de/tp/features/Star-Trek-Beyond-Positiver-Realismus-und-der-Geist-der-Utopie-3276712.html

Alle sieben Staffeln von "Star Trek - The Next Generation" (und weitere Star Trek Serien) gibt es bei Netflix.

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